Häufige Fragen
Was dieser Blog ist, wie er funktioniert und was man hier findet. Direkt und ohne Umwege beantwortet.
Über diesen Blog
Jotaxu ist ein persönlicher Blog über die verborgenen Kosten von Bequemlichkeit. Konkret: Was Lieferdienste, Fertiggerichte, Taxifahrten und ähnliche Komfortausgaben zusammengerechnet pro Monat kosten, und was man dafür eigentlich bekommt.
Der Ansatz ist analytisch, nicht moralisierend. Es wird nicht argumentiert, dass Bequemlichkeit schlecht ist. Es wird untersucht, wann sie sinnvoll ist und wann sie einfach Gewohnheit geworden ist, ohne dass man es gemerkt hat.
Spartipps setzen voraus, dass weniger Ausgeben das Ziel ist. Das ist hier nicht der Ausgangspunkt. Das Ziel ist Klarheit darüber, was man kauft, wenn man Bequemlichkeit kauft.
Manchmal lautet das Ergebnis einer Analyse: Diese Ausgabe war vollkommen sinnvoll. Manchmal: Diese hätte ich nicht gebraucht. Beides ist ein valides Ergebnis. Spartipps würden immer auf dasselbe Ergebnis hinauslaufen wollen.
Jotaxu ist ein persönliches Projekt, das aus der eigenen Neugier entstanden ist, die eigenen Ausgaben besser zu verstehen. Keine Redaktion, kein Team. Alle Berechnungen und Überlegungen sind persönliche Erfahrungen.
Das hat einen Vorteil: Die Zahlen sind echt. Sie stammen aus echten Monaten, echten Kontoauszügen, echten Entscheidungen. Und einen Nachteil: Sie sind nicht repräsentativ für alle. Aber das ist auch nicht das Ziel.
Methode und Inhalt
Die Berechnungen basieren auf tatsächlichen Ausgaben. Kontoauszüge, App-Historien, aufgehobene Kassenbons. Keine Schätzwerte, keine Durchschnitte aus Studien.
Das macht die Zahlen persönlich und damit eingeschränkt verallgemeinerbar. Aber es macht sie auch ehrlich. Eine Zahl, die aus der eigenen Realität stammt, ist relevanter als eine, die aus einer Umfrage unter 1000 Menschen destilliert wurde.
Nein. Dieser Blog gibt keine Empfehlungen, keine Ratschläge, keine Anweisungen. Er beschreibt, was beobachtet wurde, und stellt Fragen, die sich daraus ergeben.
Was der Leser damit macht, bleibt dem Leser überlassen. Manchmal ist die Reaktion auf einen Essay: "Das kenne ich." Manchmal: "Das hätte ich nie so gesehen." Beides ist ein sinnvolles Ergebnis.
Nein. Es gibt keine Affiliate-Links, keine bezahlten Kooperationen, keine Produktwerbung. Wenn ein Dienst in einem Essay erwähnt wird, dann als Teil der Beschreibung, nicht als Empfehlung.
Dieser Ansatz ist bewusst gewählt, weil Produktempfehlungen den Analysen widersprechen würden. Man kann nicht gleichzeitig untersuchen, ob Lieferdienste sinnvoll sind, und gleichzeitig für einen Lieferdienst werben.
Themen und Inhalte
Der Fokus liegt auf Ausgaben, die Bequemlichkeit oder Zeitersparnis kaufen: Lieferdienste, Fertiggerichte, Taxifahrten, Expresslieferungen, Parkhäuser statt Fußwegen, Reinigungsdienste und ähnliches.
Was diese Ausgaben gemeinsam haben: Sie sind einzeln harmlos und werden selten zusammengezählt. Erst in der Gesamtbetrachtung eines Monats oder Jahres entsteht ein vollständiges Bild.
Nein. Bequemlichkeit ist eine Ressource, die man kaufen kann. Manchmal ist das eine kluge Investition in die eigene Energie oder Produktivität. Manchmal ist es eine Gewohnheit, die man nie hinterfragt hat.
Der Unterschied liegt nicht in der Ausgabe selbst, sondern darin, ob sie bewusst getroffen wurde. Eine bewusste Entscheidung für Komfort ist vollkommen legitim. Eine unbewusste Gewohnheit, die sich als Entscheidung verkleidet, ist eine andere Sache.
Ohne festen Rhythmus. Essays erscheinen, wenn eine Analyse abgeschlossen ist und etwas Interessantes dabei herausgekommen ist. Das kann eine Woche sein, das kann drei Wochen sein.
Qualität vor Quantität ist hier keine Phrase. Ein Essay, der nichts Neues bringt, wird nicht veröffentlicht, nur um den Rhythmus zu halten.